Ostern in unserer Kirche
In anderen Sprachen geht der Name für dieses Fest eher auf "Pascha", "Pessach" oder "Passah" zurück, dem jüdischen Fest.
Die Struktur der Liturgie und die begleitenden volkstümlichen Bräuche bringen die Freude über das Leben und die Auferstehung Jesu herrlich zum Klingen.
Die Karwoche und Ostern in unserer Kirche
Eine Krippe für die Passionszeit
Die Pfarrgemeinde geht ab 2012 einen neuen Weg zur Darstellung der Leiden und Auferstehung Christi in der Fastenzeit.
Bis Ostern werden die drei Bilder dargestellt: am Palmsonntag Einzug in Jerusalem, am Gründonnerstag das letzte Abendmahl, am Ostersonntag die Auferstehung.
Das "Heilige Grab"
Seit vielen Jahren wird in unserer Kirche am Karfreitag ein "Heiliges Grab" aufgebaut.
Vielleicht erninnern sich noch einige von uns an das "Beichtbild" oder auch "Beichtzettel genannt" den man vom Pfarrer nach der Osterbeichte erhalten hat?
Osterkerze
Ein Zeichen des Lebens
Die Osterkerze wird mit dem Kreuz, den fünf Wunden Christi, dem Zeichen Alpha und Omega, der Jahreszahl bezeichnet und am schon geweihten Osterfeuer entzündet. Licht ist das Zeichen des Lebens. Die Kerze lässt sich vom Feuer verzehren, gibt sich ganz hin - wie Christus.
Deshalb steht die Osterkerze auch im Mittelpunkt der Osterliturgie. Wenn sich die Gläubigen in der Nacht zum Ostersonntag im Gotteshaus versammeln, sind alle Lichter und Kerzen noch aus. Vor der Kirche wird dann am geweihten Feuer die Osterkerze entzündet. Unter dem dreimaligen Singen des Rufes "Lumen Christi" (Christus ist das Licht) wird das Licht feierlich zum Altar getragen. Die Gläubigen halten kleinere Kerzen in der Hand und schließlich wird der ganze Kirchenraum durch viele kleine Flammen erhellt. Das Osterlicht sagt uns, dass Christus in die Welt gekommen ist, um die Dunkelheit zu vertreiben.
