Erzbischof Schick besucht Theisenort
Der letzte Besuch eines Bischofs aus dem Erzbistum Bamberg liegt nun schon über 50 Jahre zurück.
Anlass war damals die kirchlichen Weihe der umgebauten und renovierten Kirche im Jahre 1969 durch Weihbischof Martin Wiesend.
Es ist nicht alltäglich, dass ein Erzbischof als Gast in einer Pfarrei weilt. In der Pfarrei Theisenort ist dies heute der Fall.
Vor der Kirche wurde der Bischof begeistert von den Kindergartenkindern mit ihrer Leiterin Ute Betz empfangen. Begrüßt wurde der Erzbischof bei seiner Ankunft mit dem Auto von Kirchenpfleger Heinz Kraus, danach folgte die Begrüßung in der Kirche durch Pater Maximilian Kray, dieser sprach von einer großen Ehre und Freude zugleich. Mit vielen katholischen und evangelischen Gläubigen zelebrierte Erzbischof Ludwig Schick den feierlichen Gottesdienst gemeinsam. Pater Maximilian und Diakon Zenk.
Zu Beginn seiner Predigt begann er mit den Worten: wie Sie wissen, ist es mir ein Anliegen, alle unsere Gemeinden im Erzbistum zu besuchen und in allen - mehr als 800 - Kirchen die Eucharistie zu feiern. In den großen Kirchen bin ich in den vergangenen 18 Jahren schon mehrfach gewesen. Die kleineren Filialgemeinden besuche ich jetzt nach und nach. Es sind noch ungefähr 40 übrig. Heute darf ich bei Ihnen in Theisenort sein.
In seiner Predigt ging der Erzbischof auf die Bergpredigt ausführlich ein. Er mahnte an, dass Gottes Botschaft der Liebe auch heute noch voll Gültigkeit habe. Er betonte auch in seiner eindrucksvollen Predigt, in der er den Dialog zu den Kommunionkindern aufnahm, dass man keine Lügen verbreiten dürfte, wie es heute häufig in den Medien geschieht.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Michael Brauer und Bürgermeister Bernd Rebhan mit einem Erinnerungsgeschenk. Brauer übergab einen Bildband über Theisenort und ein Kirchenführerbüchlein „Simultankirche Theisenort“. Bürgermeister Rebhan schenkte einen Bildband von Küps und eine Trinkflasche mit dem Logo der Marktgemeinde.
Am Anschluss an den Gottesdienst waren alle zu einer Agape eingeladen und konnten dem Erzbischof ihre Anliegen vorbringen. Heinz Kraus gibt kurze Erläuterungen über die geschichtliche Entwicklung über die Verbindung der Freiherrn von Redwitz aus Schmölz zur Kirche in Theisenort.
Georg Christoph von Redwitz der Erbauer der „neuen“ Kirche1698/99 lebte von 1643 bis 1715. 1710 stiftet er das Marienbild an einem Seitenaltar an dem seit 1710 die ersten katholischen Messen gehalten wurden.
Heinz Kraus, Kirchenpfleger